Niederbayerische Donaustädte

Die Städte Straubing, Deggendorf und Passau lassen sich gut mit einer Fahrt durch den Bayerischen Wald verbinden.

Das Gäubodenfest bildet einen Höhepunkt in der ehemaligen Residenzstadt vom Herzogtum Straubing-Holland. Aus dieser Zeit stammen das Schloss, der Stadtturm und viele eindruckvolle Patrizierhäuser. An die Geschichte der 1435 als Hexe verurteilten Agnes Bernauer wird mit einem Theaterstück und einer schmackhaften Torte erinnert. Aber auch zahlreiche kunsthistorisch bedeutende Kirchen und die Spuren aus der Römerzeit prägen das Bild.

Die Hochschulstadt Deggendorf wird gern als Tor zum Bayerischen Wald bezeichnet. Die verkehrsgünstige Lage an der Donau, nahe der Isarmündung hat bis heute ihre Geschichte geprägt. Der Freihafen belegt es. Wegen einer angeblichen Hostienschändung kam es zum Pogrom von 1337, was den Anlass für die berühmte Wallfahrt zur Deggendorfer Gnad bildete. Das verheerende Hochwasser von 2013 und die Bayerische Landesausstellung von 2014 haben bis heute ihre Spuren hinterlassen.

Die Dreiflüssestadt Passau wird auch das "bayerische Venedig" genannt. Neben der malerischen Burganlage, dem traditionreichen Stefansdom und dem historischen Rathaus gibt es viele Sehenswürdigkeit, eine schöne Promenade am Inn und Wanderwege an der Ilz. Das Nahe Österreich lädt zu weiteren Ausflügen auch mit dem Schiff ein.